Gründe für Haarausfall

Gründe für Haarausfall – verständlich erklärt

Gründe für Haarausfall können vielfältig sein: Oft reicht schon falsche Ernährung oder Stress. Doch es gibt noch weitere Arten, etwa den erblich bedingten Haarausfall. Zudem versteckt sich oft hinter Haarausfall eine ganz andere, möglicherweise ernste Erkrankung. Erfahren Sie hier, welche Gründe für Haarausfall von Männern und Frauen es gibt – und was Sie selbst dagegen tun können.

Gründe für Haarausfall: Ursachenforschung

Ein paar Haare in der Bürste zählen noch nicht: Erst dann, wenn Sie täglich mehr als hundert Haare verlieren, spricht man von Haarausfall. Ein Zeichen dafür kann Ihr Kopfkissen voller Haare sein oder die Dusche, die überdurchschnittlich häufig verstopft. Findet das Ganze zudem noch über einen längeren Zeitraum statt, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Bevor Sie nämlich an die Bekämpfung von Haarausfall gehen können, müssen Sie sicher sein, was dahintersteckt. Haarausfall als Krankheit, wissenschaftlich Alopezie, kommt zwar häufig vor. Ebenso häufig sind jedoch andere Ursachen schuld am Verlust des Haupthaars.

Haarausfall Gründe: Ernährung und mehr

Ihr Hausarzt wird Sie gründlich untersuchen, um eine gesicherte Diagnose zu erstellen. Bei diesen Arten des Haarausfalls lässt sich nämlich leicht gegensteuern. Hier weist die Ursachenforschung gleichzeitig den Weg, den Sie gehen sollten, um dem Übel abzuhelfen.

– Stress
– Mangelernährung (vor allem Eisenmangel)
– ständig großer Zug an den Haarwurzeln, zum Beispiel durch einen zu straffen Zopf
– neurotisch bedingtes Haare ausreißen, oft bei Kindern oder Jugendlichen

Eine abwechslungsreiche Ernährung, ein Eisenpräparat oder auch Stressreduktion helfen oft schon weiter. Schwieriger wird es aber, wenn Sie an einer der echten Formen von Haarausfall leiden – dann also, wenn nichts anderes hinter dem Haarausfall steckt als eben Haarausfall.

Diese Arten von Haarausfall gibt es:

– erblich bedingt
– kreisrund
– diffus

Erblich bedingter Haarausfall

Die Gründe für Haarausfall der Männer liegen oft schon in den Genen. Dann spielt sich Folgendes ab: Das neue Haar verkümmert schon während der Wachstumsphase. Dann ist es später nur noch als leichter Flaum sichtbar – das Haupthaar dünnt sichtlich aus. Dieser sogenannte erblich bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) führt über kurz oder lang zur Glatze.

Zwar bekommen auch Frauen diese Art Haarausfall, jedoch viel seltener. Schuld daran ist nämlich ein Männerhormon: das Dihydrosteron (DHT). Hierbei handelt es sich um ein besonders aggressives Testosteron, das den Haarwuchs beeinträchtigt. Frauen hingegen haben mehr Östrogen, welches das Haarwachstum sogar fördert. Leider schützt sie das nicht vor Haarausfall – nur sind die Gründe für Haarausfall bei Frauen selten anlagebedingt.

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Gründe: ungeklärt.
Meist Attacke des eigenen Immunsystems auf Haarwurzeln.
Tritt oft zusammen mit Schuppenflechte (Psoriasis) auf.
Psychische Veranlagung nicht auszuschließen.
Wächst oft spontan wieder nach.

Diffuser Haarausfall (diffuse Alopezie / telogenes Effluvium)

Gründe:

– Haarausfall im Alter
– Schwermetallvergiftung
– Chemo- oder Strahlentherapie
– Mangelernährung wie etwa Fasten
– Schilddrüsenfehlfunktion

Findet gleichmäßig statt, gesamtes Haar lichtet sich. Vergeht nach Abschalten der Ursache.

Gründe für Haarausfall bei Frauen

Vergleichsweise häufig bei Frauen ist diffuser Haarausfall nach einer Geburt. Hier hängt der Prozess mit der Umstellung der Hormone zusammen: Zwei bis drei Monate nach dem freudigen Ereignis können verstärkt Haare ausfallen. Diese Art ist zwar lästig, aber harmlos. Sie verschwindet spätestens nach vier Monaten von allein.

Weiterhin führt bei manchen Frauen die Einnahme von Medikamenten zu Haarausfall. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass sie von Natur aus schon zu Eisenmangel neigen. Gründe für Haarausfall bei Frauen können deshalb schon die Anti-Babypille oder Betablocker sein.

Mittel aus der Apotheke helfen nur bedingt

Besonders bei jungen Männern mit androgenetischer Alopezie erzielen Mittel wie Finasterid deutliche Erfolge. Weil es sich hier aber nur um ein Verzögern handelt, ist irgendwann kein Aufschub mehr möglich. Die Haare fallen unweigerlich immer stärker aus. Dies kann junge Männer ebenso betreffen wie ältere. Eine Prognose steht aber immer fest: Je früher der Haarausfall beginnt, desto schlimmer wird er. An dieser Stelle bietet die professionelle Haartransplantation die beste Abhilfe.

Haarausfall – das können Sie tun

Volles Haar ist nach wie vor ein Zeichen von Vitalität. Wird die Haarpracht deutlich weniger, möchten viele Menschen das kaschieren. Besonders erblich bedingter Haarausfall schreitet aggressiv fort und schränkt Betroffene erheblich ein.

Erprobt ist hier eine Haartransplantation. Sie bringt viele Vorteile: je nach Eingriff keine oder kaum Narbenbildung, kaum Schmerzen. Sehr zufrieden zeigten sich Kunden mit einer Haarverpflanzung in Istanbul bei der MedHair Clinic – hier ist die Preisgestaltung wesentlich günstiger, bei Anwendung modernster Geräte und Methoden.

Verbunden mit einem Kurztrip, lässt sich das Haupthaar deutlich kräftigen. Der kleine Eingriff ist reine Routine. Daher ist er sehr sicher und erzielt im Normalfall beste Ergebnisse.

Fazit

Gründe für Haarausfall der Männer sind überwiegend erblich bedingt: Anlagebedingte Alopezie lässt sich nicht heilen. In vielen Fällen können Sie sie nur medikamentös hinauszögern. Im Gegensatz dazu führen weitere Arten von Haarausfall oft zu einer späteren Heilung.

Ist etwa Stress die Ursache, lässt sich schon mit Entspannung oder Stressreduktion eine Menge ausrichten. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle: Eisenmangel ist eine häufige Ursache für Haarausfall. Deshalb trifft es auch Frauen, weil hier von Natur aus eine Veranlagung zu Eisenmangel besteht. Die wahre Ursache sollte jedoch immer von einem Arzt abgeklärt werden.

Verlieren Sie mehr als hundert Haare pro Tag über einen längeren Zeitraum, dann zögern Sie nicht, Ihren Arzt zu kontaktieren. Er klärt ab, ob eine ernste Diagnose dahintersteckt. Das kann etwa eine Erkrankung der Schilddrüse sein oder auch ein unerkannter Mangel an Nährstoffen.

Gründe für Haarausfall gibt es viele – mit Ihrem Schicksal müssen Sie sich deshalb aber nicht abfinden! Vor allem bei der erblich bedingten Art von Haarausfall, der androgenetischen Alopezie, hilft ein chirurgischer Eingriff. Hier lassen sich beachtliche Erfolge mit modernen Methoden erzielen.